Die Rolle des ICH`s
Arbeitsmappe: Was sehe ich wirklich?
Doch – eigentlich geht es um sehr viel, nur nicht um eine fertige Antwort.
Mich interessiert der Augenblick, in dem man spürt, dass das, was man bisher für sein eigenes Ich gehalten hat, vielleicht gar nicht ganz das eigene Ich ist.
Wir werden geprägt: von unseren Eltern, der Schule, unserer Umgebung, von Erwartungen und Vorstellungen darüber, wie wir sein sollten. Vieles davon übernehmen wir, ohne es überhaupt zu bemerken.
Die eigentliche Frage ist deshalb nicht, was wir den anderen zeigen wollen. Die Frage ist: Was bleibt von mir, wenn ich mich nicht mehr hinter dem Vorgegebenen verstecke?
Vielleicht entdecke ich etwas Vertrautes. Vielleicht aber auch jemanden, den ich selbst noch gar nicht richtig kenne.
Das Karussell in diesem Beitrag ist für mich das Leben: ein Kreislauf. Die Menschen auf den Bildern sind Teile meines eigenen Kreislaufs. Sie waren da, haben etwas hinterlassen – und das Karussell dreht sich weiter.
Wenn ihr mögt, schaut einfach zu. Ihr müsst nichts verstehen und nichts kommentieren. Wenn euch ein Bild interessiert, klickt darauf. Und wenn ihr darüber reden möchtet, könnt ihr eure eigene Sicht dazu hinterlassen.
Vielleicht geht es in diesem Beitrag also um nicht viel.
Oder vielleicht um alles: um die Frage, wann aus dem gedachten Ich das eigene Ich wird.
Achtung: Dies ist eine Arbeitsmappe. Was ist das ICH? Bin das wirklich ich – oder nur das, was mir gesagt wurde?
Vollbild ist freiwillig. Du kannst jederzeit abschließen.
Die Bilder ziehen vorbei. Klick nur auf eines, wenn es dich festhält.